Tobias Mayer - Mappa Critica

1750

Während seiner fünfjährigen Anstellung im Nürnberger Verlag Homann-Erben entwarf er über 30 Karten. In Anbetracht der Tatsache, dass nur alte Karten vor diesem Zeitraum mehrere Jahre lang neu herausgegeben wurden, bestand eine seiner wichtigsten Aufgaben darin, vorhandene Karten mit neuen Funktionen zu aktualisieren. Mayers Bemühungen wurden von erfolgreichen Ergebnissen gekrönt, da Homann-Erben immer noch als der beste Verleger seiner Zeit gilt.

Mayer illustrierte in einem seiner großartigen Werke "Die kritische Deutschlandkarte" alle Probleme, die frühere Karten hatten. Er gab dann den Ort ausgewählter Orte wie auf der alten Karte des Herausgebers sowie eine Karte der französischen Insel mit verschiedenen Farben (rot und gelb) in der "Mappa Critica" (eine andere Karte) ein. In grüner Farbe illustrierte er diese Orte auf seine Weise und zeigte, wie Grenzen auf Karten dargestellt werden sollten. Mayer brachte dann eigene Hypothesen auf, die auf seinen Berechnungen und dem umfangreichen Briefwechsel mit Kollegen in ganz Europa basierten.

Heute sind die Ergebnisse dieser Arbeiten für uns alle so erstaunlich und hilfreich, obwohl die Abweichungen manchmal enorm sind. Dabei sind jedoch sowohl die Fehler zu berücksichtigen, die durch die damals eingesetzten unvollkommenen Messgeräte Mayer verursacht wurden, als auch die Tatsache, dass das Problem der exakten Längenbestimmung damals nicht zufriedenstellend gelöst wurde. Die meisten dieser Abweichungen sind auf Karten meist in Ost-West-Richtung zu finden. Die Untersuchung von Focus Mayer in den kommenden Jahren hat die genaue Bestimmung der tatsächlichen Länge der heutigen Landkarten bestimmt.